Charity Smoker – Grillen für den guten Zweck

AUS UNSERER WERKSTATT

Der Bau des Smokers

Von der ersten Zeichnung bis zur fertigen Grilllok. Hier zeigen wir euch, wie aus unserer Idee Stück für Stück ein Smoker wurde.

  1. Mehr als ein Stammtisch

    Am Anfang stand eine Idee unter ein paar Freunden: Statt uns nur zum Stammtisch zu treffen, wollten wir gemeinsam etwas Sinnvolles machen und unsere Leidenschaft fürs Smoken damit verbinden. Ein Hingucker sollte es werden. Also zeichneten wir die ersten Entwürfe unserer Lok in 3D.

    Der erste 3D-Entwurf unserer Smoker-Lok
    Der erste 3D-Entwurf unserer Smoker-Lok
  2. Eine Wasserpipeline wird zum Garraum

    Dann ging es schnell: Wir hatten das Rohr für unseren Garraum gefunden. Ein drei Meter langes Stück einer Wasserpipeline – mit zwölf Millimetern Stahlstärke.

    Das Wasserpipeline-Rohr wird mit dem Stapler abgeladen
    Das Wasserpipeline-Rohr wird mit dem Stapler abgeladen
  3. Der Kampf mit dem Kunststoff

    Das Rohr brachte gleich die erste Herausforderung mit: Außen war es mit einem äußerst widerspenstigen Kunststoff überzogen. Bevor es mit dem Garraum weitergehen konnte, musste diese Beschichtung herunter.

    Die widerspenstige Außenbeschichtung wird vom Rohr entfernt
    Die widerspenstige Außenbeschichtung wird vom Rohr entfernt
  4. Stahl und Vertrauen

    Mit den weiteren 3D-Planungen fanden wir auch einen Stahlsponsor, ohne den es unseren Smoker vermutlich nicht geben würde: Mechel Stahlhandel aus Linz. Danke für euer Engagement und euer Vertrauen in unsere Idee!

    Stahlbleche und Profile für den Bau unserer Lok
    Stahlbleche und Profile für den Bau unserer Lok
  5. Zwei Schweißgeräte. Zwei Flex. Eine Lok.

    Wir begannen mit dem Schweißen der Unterkonstruktion und der Räder. Eine Stahlwerkstatt hatten wir dafür nicht. Unsere Ausrüstung: zwei Schutzgasschweißgeräte, zwei Flex und ein Plasmaschneider.

    Die ersten Schweißarbeiten an der Unterkonstruktion
    Die ersten Schweißarbeiten an der Unterkonstruktion
  6. Garraum und Brennkammer kommen zusammen

    Wieder ein erfolgreicher Bautag: Mit den ersten Schweißnähten verbanden wir das Garkammer-Rohr mit der Brennkammer.

    Garraum und Brennkammer auf der Unterkonstruktion
    Garraum und Brennkammer auf der Unterkonstruktion
  7. Die erste kleine Achse ist fertig

    Auch zu Weihnachten ging es an der Lok weiter: Die erste kleine Achse wurde fertig.

    Die erste fertiggestellte Achse
    Die erste fertiggestellte Achse
  8. Die nächsten kleinen Räder

    Die kleinen Räder für die Lok und die Räder für den Waggon waren fertig. Stück für Stück wuchs das Fahrwerk unserer Lok.

    Kleine Räder für Lok und Waggon
    Kleine Räder für Lok und Waggon
  9. Große Räder zum Jahresabschluss

    Zum Jahresende nahmen wir uns die großen Räder vor: Mit dem Plasmaschneider schnitten wir sie aus einem Stahlrohr heraus und begannen mit dem Schweißen.

    Plasmaschneiden am Stahlrohr
    Plasmaschneiden am Stahlrohr
  10. Die Verbindung zwischen den Kammern

    Mit dem Plasmaschneider schnitten wir die Öffnung von der Brennkammer zur Garkammer heraus. Nebenbei wurde weiter an den Rädern geschweißt.

  11. Alle 16 Räder fertig geschweißt

    Nach einem weiteren Schweißtag war dieser Arbeitsschritt geschafft: Alle 16 Räder waren fertig geschweißt.

  12. Die Luftzufuhr ist fertig

    Die letzten Plasmaschnitte für die Brennkammer waren geschafft. Damit war auch die Luftzufuhr fertig – wieder ein wichtiger Schritt für unseren Smoker.

    Stahlplatte mit ausgeschnittener Öffnung für die Luftzufuhr
    Stahlplatte mit ausgeschnittener Öffnung für die Luftzufuhr
  13. Brennkammer und Garkammer werden vereint

    Nach den ersten Verbindungen im November folgte die „Hochzeit“ von Brennkammer und Garkammer. Wieder ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserer Lok.

    Brennkammer und Garkammer werden vereint
    Brennkammer und Garkammer werden vereint
  14. Die ersten Garkammeröffnungen

    Mit dem Plasmaschneider schnitten wir die ersten beiden Öffnungen der Garkammer aus. Ein provisorischer Unterbau machte den schweren Smoker vorerst mobil. Für einen passenden Anhänger suchten wir noch Unterstützung.

    Die ersten Garkammeröffnungen
    Die ersten Garkammeröffnungen
  15. Tuningplates und Brennkammerrost

    Die Tuningplates wurden fertig geschweißt. Auch den Rost für die Brennkammer und den Deckel samt Öffnung stellten wir an diesem Bautag fertig.

    Tuningplates und Brennkammerrost
    Tuningplates und Brennkammerrost
  16. Zwei Tage schweißen und schleifen

    Nach zwei weiteren Tagen mit Schweißgerät und Schleifer waren die nächsten Fortschritte sichtbar. Für Rauchfangrohr und Grillroste fehlte uns noch Material – deshalb suchten wir weitere Sponsoren.

  17. Verkleidung, Roste und Rauchfang

    Am vergangenen Wochenende arbeiteten wir an der Unterkonstruktion für die Verkleidung, schnitten die ersten Grillroste zu und planten den Rauchfang.

    Verkleidung, Roste und Rauchfang
    Verkleidung, Roste und Rauchfang
  18. Schamottsteine und eigene Scharniere

    Am Vortag kleideten wir die Brennkammer mit Schamottsteinen aus. Die Brennkammeröffnung erhielt unsere selbst entworfenen Scharniere. Auch an die ersten beiden Garkammeröffnungen schweißten wir die lasergeschnittenen Scharniere.

    Schamottsteine und eigene Scharniere
    Schamottsteine und eigene Scharniere
  19. Baupause, aber weiter am Tüfteln

    Wegen der Corona-Pandemie pausierten wir den gemeinsamen Bau. Die Zeit nutzten wir, um Gewürzmischungen und Holzarten im kleinen Rahmen zu testen.

  20. Edelstahlroste aus dem Homeoffice

    Getrennt voneinander arbeiteten wir weiter. Dabei wurden die ersten Edelstahl-Grillroste fertig.

    Edelstahlroste aus dem Homeoffice
    Edelstahlroste aus dem Homeoffice
  21. Der Rauchfang entsteht

    Durch aufgeteilte Aufgaben ging es trotz der Einschränkungen weiter. Der Rauchfang nahm Form an: 22 Zentimeter Durchmesser und zunächst zwei Meter Länge.

    Der Rauchfang entsteht
    Der Rauchfang entsteht
  22. Bereit fürs Probeheizen

    Rauchfang und Garkammertüren waren fertig positioniert. Damit war unser Smoker bereit für den ersten Heizversuch.

    Bereit fürs Probeheizen
    Bereit fürs Probeheizen
  23. Das erste Probeheizen

    Wir begannen mit dem Probeheizen und dem Einbrennen der Garkammer. Aus dem gemeinsamen Bauprojekt wurde Schritt für Schritt ein einsatzbereiter Smoker.

    Das erste Probeheizen
    Das erste Probeheizen
  24. Die Lok wird erkennbar

    Nach zwei weiteren Bautagen zeigte sich immer deutlicher die Form unserer Lok. Genau so hatten wir uns den Hingucker zu Beginn vorgestellt.

    Die Lok wird erkennbar
    Die Lok wird erkennbar
  25. Das Führerhaus ist fertig

    Das Führerhaus war fertiggestellt. Als Nächstes standen das Anpassen der Verkleidung und das Kürzen des Rauchfangs an.

    Das Führerhaus ist fertig
    Das Führerhaus ist fertig
  26. Erstes Pulled Pork bei Sanube

    Obwohl die Lok optisch noch nicht fertig war, gab es bereits das erste Pulled Pork bei der Grill & Pool Challenge der Firma Sanube. Für den Transport des damals rund 1.700 Kilogramm schweren Smokers unterstützte uns Erdbau und Transporte Schmid Christian GmbH mit einem LKW-Kran.

  27. Bahnräumer und Brennholzwaggon

    Am vergangenen Wochenende fertigten und montierten wir den Bahnräumer vorne an der Lok. Dazu entstand der Waggon fürs Brennholz mit fast einem Kubikmeter Volumen.

    Bahnräumer und Brennholzwaggon
    Bahnräumer und Brennholzwaggon
  28. Ein Unterstellplatz für den Zug

    Trotz Corona fanden wir einen Unterstellplatz. Dort war die Lok sicher gelagert, bis wir nach dem Lockdown weiterarbeiten konnten.

    Ein Unterstellplatz für den Zug
    Ein Unterstellplatz für den Zug
  29. Ein Ladewagen bekommt eine neue Aufgabe

    In der Hütte eines pensionierten Bauern entdeckten wir zufällig das Untergestell eines Ladewagens von 1968. Wir bekamen es geschenkt und begannen, es für unseren Smoker umzubauen.

    Ein Ladewagen bekommt eine neue Aufgabe
    Ein Ladewagen bekommt eine neue Aufgabe
  30. Schienen für die Smoker-Lok

    Für den Anhänger verarbeiteten wir Stahlformrohre mit zehn mal zehn Zentimetern Querschnitt und U-Profile als Schienen für die Lok. Das Material stellte Mechel Stahlhandel zur Verfügung. Als Nächstes sollten der Rahmen vollständig verschweißt und die Position der Achsen bestimmt werden.

    Schienen für die Smoker-Lok
    Schienen für die Smoker-Lok
  31. Neue Achsen dank Sanube

    Nach unserem Einsatz beim Bobbycar-Race im Vorjahr unterstützte uns Sanube großzügig mit neuen AL-KO-Achsen. Sie waren für unseren 6,3 Meter langen Anhänger bestimmt. Danke für diese Unterstützung!

    Neue Achsen dank Sanube
    Neue Achsen dank Sanube
  32. Die AL-KO-Achsen sind montiert

    Wir ermittelten die Position der Achsen und montierten sie anschließend am Anhänger. Danach fehlten noch die passenden Reifen und die abschließenden Anpassungen.

    Die AL-KO-Achsen sind montiert
    Die AL-KO-Achsen sind montiert
  33. Eine weitere Rostebene

    Am Wochenende erweiterten wir die Grilllok um eine zusätzliche Rostebene. Damit kamen knapp 1,5 Quadratmeter Grillfläche dazu.

    Eine weitere Rostebene
    Eine weitere Rostebene
  34. Erweiterung und Ladesicherung für den Waggon

    Für unseren Waggon haben wir eine Erweiterung gebaut, die zugleich als Ladesicherung für den Waggon dient. Die beiden Fotos zeigen die Konstruktion in ausgeklappter und hochgeklappter Position.

    Ausgeklappte Stahlerweiterung am Anhänger hinter der Grilllok
    Die Erweiterung in ausgeklappter Position.
    Hochgeklappte Erweiterung zur Ladesicherung des Waggons
    Hochgeklappt dient die Konstruktion als Ladesicherung für den Waggon.
  35. Mehr Platz rund um den Smoker

    Damit wir beim Einsatz der Grilllok bequemer arbeiten können, haben wir den Anhänger seitlich verbreitert. Auf dem Foto ist die angeschweißte Stahlkonstruktion für die zusätzliche Fläche zu sehen.

    Seitlich angeschweißte Stahlkonstruktion zur Verbreiterung des Anhängers neben der Grilllok
    Die seitliche Verbreiterung schafft zusätzlichen Platz am Smoker.
  36. Der Holzboden ist fertig

    Nach der Verbreiterung des Anhängers haben wir den Holzboden angebracht. Die fertige Fläche neben der Lok bietet uns jetzt mehr Platz zum Stehen und Arbeiten am Smoker.

    Fertig montierter Holzboden auf der seitlichen Erweiterung des Anhängers neben der Grilllok
    Der Holzboden auf der Anhängerverbreiterung ist fertig angebracht.
  37. Fahrzeugbeleuchtung dank Sanube

    Als Nächstes ging es an den Einbau der Fahrzeugbeleuchtung am Anhänger. Die Beleuchtung wurde uns von der Firma Sanube bereitgestellt. Vielen Dank nochmals für eure Unterstützung!

    Leuchten und Kabel für den Einbau der von Sanube bereitgestellten Fahrzeugbeleuchtung auf dem Anhänger
    Einbau der Fahrzeugbeleuchtung – bereitgestellt von Sanube.
    Fertige Fahrzeugbeleuchtung am Anhänger mit leuchtenden seitlichen Markierungsleuchten
    Die Beleuchtung ist fertig montiert und leuchtet. Nochmals vielen Dank an Sanube!
Stahlrahmen und Mechanik in unserer Werkstatt

In Eigenarbeit

Unsere Grilllok ist ein Eigenbau. Auch die Arbeit an den einzelnen Bauteilen gehört zu ihrer Geschichte – hier ein Blick auf den Stahlrahmen und die Mechanik in der Werkstatt.

Grilllok im Aufbau, der Schornstein liegt noch auf dem Kessel

Die Lok nimmt Form an

Kessel, Räder und Führerhaus geben unserem Smoker seine Lokomotivform. Auf diesem Foto ist der Aufbau zu sehen; der Schornstein liegt noch auf dem Kessel.

Unsere selbst gebaute Grilllok bei einer Veranstaltung

Heute für den guten Zweck

Heute steht unsere 4,5 Meter lange Grilllok im Mittelpunkt unserer BBQ-Aktionen. Was wir gemeinsam gebaut haben, hilft jetzt anderen: Der Reinerlös geht zu 100 % an kranke Kinder in Oberösterreich.